Volkswagen AG, Deutschland
Einfach handhabbare I/A-Lösungen für den Karosseriebau und die Endmontage


Volkswagen AG
Seit 1956 stellt die Volkswagen AG den Transporter, der im Volksmund auch als „Bulli“ bekannt ist, im Werk Hannover in Serienproduktion her. Die aktuelle Transporter-Generation T5 wird seit März 2003 auf einer Fläche von mehr als 150.000 m² produziert.

Rund 2800 Beschäftigte arbeiten an den als Linienfertigung ausgeführten Anlagen, die mit Skids und Shuttles zum Transport der Fahrzeuge oder Fahrzeugteile ausgerüstet sind.




Die Applikation

Die Volkswagen AG setzt seit vielen Jahren eine Interbus-basierende Kommunikationslösung zur wirtschaftlichen und schnellen Übertragung der in der Produktion anfallenden Daten ein. Zur Fertigung des neuen Transporter-Modells T5 wurde die bestehende Produktionsanlage ersetzt.

Die Steuerung der Fördertechnik im Karosseriebau sowie in der Endmontage sollte in der neuen Anlage sowohl über IP20- als auch über IP67-Komponenten erfolgen. Weiterhin mussten die Siemens-S7-Steuerungen über Interbus an ein übergeordnetes Ethernet-Netzwerk angekoppelt werden.


Die Lösung

Die hohe Modularität und die einfache Montage des Inline-Installationssystems überzeugten die VW AG. Im Karosseriebau wurden deshalb mehr als 1.500 Inline-Stationen in Standard-Klemmenkästen installiert. Da jeder Klemmenkasten über einen Klarsichtdeckel verfügt, kann der Instandhalter den Zustand von Bus- und I/O-Ebene sofort an den LED erkennen.

Die einfache Vor-Ort-Diagnose erleichtert die Fehlersuche im Störungsfall erheblich. In der Endmontage machten die beengten Platzverhältnisse den Einsatz von Klemmenkästen unmöglich. Daher realisierte Phoenix Contact alle Anforderungen mit der robusten Produktlinie Rugged Line, dem zuverlässigen I/O-System in Schutzart IP67 für den Einsatz direkt im Feld.

In den weitläufigen Förderanlagen rund um die Scheibenmontage steuern IP400-Motorschalter die Antriebe. Zur Kommunikation zwischen allen I/O-Modulen und den Steuerungen sowie den Robotern werden Lichtwellenleiter-Buskabel eingesetzt, die sich durch hohe EMV-Festigkeit, einfache Installation sowie eine vorbeugende Interbus-Diagnose auszeichnen.

Die Planung und Projektierung sowie die Inbetriebnahme, Überwachung und Diagnose übernehmen die Automatisierungssoftware CMD und das Diagnose-Tool DIAG+.


Fazit


Die Lösung von Phoenix Contact überzeugte die Verantwortlichen der VW AG durch:
  • die Flexibilität der Inline- und Rugged-Line-Systems
  • die Variabiliät beim Aufbau der Inline-I/O-Stationen
  • das großes Portfolio an IP20- und IP67-Modulen
  • die gute Diagnose über CMD und DIAG+
Inline-Stationen in Standard-Klemmenkästen



Weitere Möglichkeiten



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